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GIS im Bereich Innere Sicherheit
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Der Erhalt der inneren Sicherheit wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Als auslösende Ursachen gelten hierbei zum einen naturbedingte Auswirkungen und zum anderen Ereignisse, die gewollt oder ungewollt durch Menschenhand verursacht werden. Während in unseren Breiten die Gefährdung der Bevölkerung durch Naturkatastrophen weniger häufig gegeben ist, so haben insbesondere die Zunahme terroristischer Bedrohungen mittlerweile auch in Europa und Deutschland zu höchster Wachsamkeit geführt. In der Bundesrepublik Deutschland stellt man sich offensiv auf diese Bedrohungspotenziale ein. Bund, Länder und Kommunen sowie die ihnen zugeordneten Institutionen aus Polizei-, Katastrophenschutz- und Grenzschutzbereichen als Bedarfsträger sind unterschiedlich weit in ihren Vorbereitungen zur Bewahrung der Inneren Sicherheit. GeoInformationssysteme stellen eine entscheidende Komponente zur sicheren Analyse des räumlichen Ausmaßes von Katastrophen dar und ermöglichen ein Optimum an Entscheidungssicherheit. Katastrophen, die die innere Sicherheit destabilisieren, münden zumeist in großflächige Schadenslagen. Ihre Abläufe lassen sich bezüglich ihrer Kausalität in fünf Themenblöcke (s. links) gruppieren, die sich in Auswirkungen sowie Maßnahmenergreifungen überlagern und verschiedene Anwendungsbereiche widerspiegeln. Um diesen Szenarien kurzfristig, entscheidungssicher und effektiv - aber auch vorausschauend - begegnen zu können, sind GeoInformationssysteme eine maßgebliche Plattform zur Behandlung solch brisanter Fragestellungen. |
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